Auf Entdeckungsreise – für Ihre Traumferien

 

Auch im 2014 war Zingg Event Travel AG in Afrika unterwegs.

Unser neustes Teammitglied, Béatrice Lehmann, war in Namibia, Sambia und Malawi auf Entdeckungsreise.

Zu Fuss, per Auto und aus der Vogelperspektive habe ich nach traumhaften Orten und unvergesslichen Erlebnissen Ausschau gehalten. Auf meiner Suche erklomm ich eine der höchsten Dünen der Welt, blickte in die Augen der Geparde, genoss mit den Löwen die Siesta, hatte ein unvergessliches Rendezvous mit einem Chamäleon und wurde genau dort, wo man es am wenigsten erwartet, mit kulinarischen Köstlichkeiten überrascht.

 

Teil 1 / Namibia:

Wenn goldenes Grass über rotem Sand im Wind hin und her wiegt, ist man im unglaublichen Land Namibia angekommen. Nach wenigen Augenblicken sind die Gedanken an den Alltag zu Hause verflogen.

Auf der Gästefarm genoss ich die Ruhe, Wärme und mit den letzten Sonnenstrahlen auch den ersten Gin (and) Tonic.

Am frühen Morgen, genau die richtige Zeit für einen Spaziergang, erkundete ich das Farmgelände. Durch das hohe Gras und über Zäune führte mich der kleine Trampelpfad zu einem Aloen Wald. Umschmeichelt vom weichen Morgenlicht wirken die Aloen unglaublich schön. Inmitten dieser Aloen fühlt man sich wie in einem 3D-Kunstwerk.

Vielleicht haben auch Sie als Kind davon geträumt, dem schnellsten Läufer in die Augen zu blicken? Ich haben mir diesen Wunsch erfüllt und mich davon überzeugt, dass die Geparden auch von Nahem, trotz Ihrer schwarzen „Tränen-Streifen“, alles andere als traurig wirken. Eine Stunde lang beobachte ich die vier Geparden Brüder beim Fressen und dem anschliessenden Verdauungsspaziergang. Gefangen von Ihrem anmutenden Anblick, verlor ich jedes Zeitgefühl. Wäre ich nicht schmunzelnd von meinem Führer auf den Sonnenuntergang hingewiesen worden, stünde ich, so glaube ich, heute noch dort.

Die steigenden Tagestemperaturen liessen mich früh aufstehen. Die heutige Etappe führte mich durch trockene Savannen und an Felshängen vorbei. Am Horizont begleitete mich eine Hügelkette. Soweit das Auge reicht, kein Anzeichen von Zivilisation, nur pure Natur. Nach längerer Fahrt tauchte, sanft zwischen den Hügeln eingebettet, in dieser wundervollen Landschaft eine Handvoll Häuser auf. Kaum den Dorfeingang passiert, wäre ich auch bereits wieder am Dorfausgang angekommen, hätte nicht ein Schild meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hier, niemand käme auf die Idee, lädt am Strassenrand eine Tafel zu frischem Apfelkuchen ein. Gespannt und etwas zögernd parkierte ich das Auto. Und tatsächlich! Morgens um halb neun, mitten im Nirgendwo, genoss ich in einem schönen Garten einen der besten Apfelkuchen!

Neugierig und im Wissen, dass das Hinuntergehen, doch noch etwas mehr Spass macht, setzte ich einen Fuss vor den andern, bezwang Meter um Meter, auf dem Weg hinauf auf den höchsten Punkt der Düne. Erfasst vom grandiosen Ausblick, ist die Anstrengung der ca. 320 erklommenen Höhenmeter schnell vergessen. In der mystischen Atmosphäre scheint die Zeit still zu stehen. Rundum endloses Dünenmeer wird einzig durch die weisse Kleie der Senken unterbrochen. Wie Skelette ragen die vertrockneten Kameldornbäume aus der Senke und lassen den Ort surreal erscheinen.

Springend, hüpfend, rennend, rutschend, laufend. Auf viele Varianten lassen sich die Dünen hinuntergehen. Jeder findet seine ganz eigene Choreografie. Für Gross und Klein ein wahres Erlebnis. Überzeugen Sie sich selbst und hören Sie die Dünen rumoren!

Von weitem sehe ich den Ballon in der Dunkelheit leuchten. Ein Zweiter wird langsam zum Leben erweckt und reckt sich langsam in den Himmel. Die Crew tätigt die letzten Handgriffe. Langsam steigen wir hinauf in den Himmel. Das erste Sonnenlicht zeichnet eine schwarz-blaue Bergkulisse an den Horizont und eröffnet kurz darauf einen grandiosen Blick über das Dünenmeer. Nuance um Nuance, von schwarz zu orange färbt das Licht die Dünen und verleiht ihnen einen wundervollen Schimmer. Lautlos gleiten wir in der Morgendämmerung über die traumhafte Landschaft. Der atemberaubende Weitblick, das Licht, die Schatten, die Farben und die traumhafte Kulisse vollenden die Ballonfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.  Nur zwei Armlängen von der Dünenwand entfernt steigen wir an ihr hoch und schweben wenige Meter über dem Dünenkamm dahin. Nach der sanften und punktgenauen Landung erwartet uns ein köstliches Frühstück inmitten dem goldschimmernden trockenen Gras. Die Tische sind weiss gedeckt und die Delikatessen reichen von Champagner und Lachsbrötchen, über frische Beeren bis hin zu Schinken und Eiern.

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