Kostenlose Stornierung im Falle eines Ebola-Ausbruchs

Als Reaktion auf die zunehmende Besorgnis bezüglich des Ebola-Ausbruchs in Westafrika (Guinea, Sierra Leone und Liberia), und wegen der Auswirkungen auf den Tourismus, setzen immer mehr unserer Partner auf einen situationsgebundenen Umgang mit Stornogebühren. Die Reisenden können jetzt ihre Reise kostenlos stornieren, falls von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ein Ebola-Ausbruch im Land, das Sie bereisen möchten, ausgerufen wird, auch wenn es sich um Länder handelt, die im südlichen und östlichen Afrika liegen und etwa 5’000 km von den betroffenen Ländern entfernt sind – und somit sogar weiter weg als die meisten Länder Europas sind.

Sollte eine Reise wegen einer Epidemie (von EDA bestätigt) annulliert werden müssen, sind die entstandenen Kosten auch durch eine Annullationsversicherung gedeckt.

Wir und unsere Partner sind zuversichtlich, dass man auf gutem Weg ist, das Ebolavirus weiter einzudämmen und zu tilgen, und dass die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs in Süd- und Ostafrika, angesichts der geographischen Lage und Erreichbarkeit, sehr tief ist. Wir erkennen und verstehen allerdings die Sorgen unserer Gäste zu diesem Thema und die Notwendigkeit zusätzliche Aufklärung zu liefern und uns dazu zu verhalten. Wir hoffen, dass wir mit diesem Angebot Ihr Vertrauen stärken können und Ihnen Mut machen, eine Reise zu bestätigen, ohne Angst vor dem finanziellen Verlust in dem unwahrscheinlichen Fall, dass es zu einem Ebola-Ausbruch in Ihrer Reisedestination kommen würde.

Zu den Bedenken, dass sich der Ebola-Ausbruch in Westafrika auf andere afrikanische Länder weiter ausbreiten könnte, möchten wir natürlich Stellung nehmen und Ihnen mitteilen, dass derzeit die Situation wie folgt ist:

  • Beachten Sie: Afrika ist sehr gross – gross genug, um die Vereinigten Staaten, Indien, China, Japan und einen grossen Teil des nördlichen Europa abzudecken. (Siehe Foto
  • Der aktuelle Ausbruch des Ebolavirus in Westafrika umfasst drei Länder (Guinea, Liberia und Sierra Leone), im äussersten Westen des afrikanischen Kontinents, welcher tausende Kilometer vom südlichen und östlichen Afrika entfernt ist und gleichzeitig viel näher an Madrid, Zürich und Paris liegt. (Karte Ebola)

Besuchen Sie http://www.timeanddate.com/worldclock/distance.html um sich der Distanzen gewahr zu werden.

  • Die Länder im südlichen und östlichen Afrika sind frei vom Ebolavirus und seit dem Ebola-Ausbruch gab es bisher in keiner der 17 Destinationen, die wir bewerben auch nur einen einzigen Ebola-Fall.
  • Hinsichtlich der Reise- und Transportmöglichkeiten liegen die meisten Länder im südlichen und östlichen Afrika sehr isoliert und daher ist ein Ebola-Ausbruch äusserst unwahrscheinlich. In vielen Ländern dürfen nämlich keine Flieger, die von West Afrika her kommen, landen. Beziehungsweise besteht eine Einreisesperre für alles und jeden, der vor weniger als 21 Tagen in einem Ebola verseuchten Gebiet war. Die meisten Flüge kommen aus Europa und den USA. Es gibt auch kein Bahn- oder Strassennetz, das Ost- und Westafrika verbindet. Es würde mehr als drei Monate dauern, um auf Strassenwegen von West nach Ostafrika zu gelangen.
  • Die medizinischen Einrichtungen auf allen internationalen Flughäfen und die meisten grossen Krankenhäuser in unseren Destinationen sind gut ausgerüstet. Sie verfügen über Isolierstationen für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Mensch, der sich mit Ebola infiziert hat, doch so weit gekommen sein würde. Als Vorsorgemassnahmen wurden auch umfangreiche Weiterbildungen und Vorbereitungen für das Pflegepersonal vorgenommen.
  • Von der WHO wurde bestätigt, dass Senegal und Nigeria, die vor mehr als zwei Monaten einige Ebola Fälle hatten, erfolgreich gegen die Krankheit vorgegangen sind. Beide Länder sind wieder frei vom Ebolavirus, was ein gutes Beispiel dafür ist, dass man die Krankheit gut kontrollieren kann, wenn es nur zu ein paar Fällen kommt.
  • Ebola ist nicht wie Grippe oder Tuberkulose eine Tröpfcheninfektion. Es verbreitet sich also nicht durch Husten oder Niesen und ist auch nicht in Wasser oder Nahrung vorhanden. Das Händewaschen mit Wasser und Seife, kann das Virus schon zerstören.
  • Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist das Gesamtrisiko für einen Reisenden sich mit Ebola in einem Flugzeug oder auf einem Flughafen zu infizieren, sehr gering, da dies einen direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten oder Sekreten (z. B. Blut, Speichel, Urin, etc.) einer infizierten und kranken Person erfordert. Ebola kann nämlich nicht von infizierten Individuen, die die Symptome von Ebola noch nicht entwickelt haben, auf andere übertragen werden.

 

Wenn Sie weitere Informationen über den aktuellen Stand von Ebola in Süd- und Ostafrika haben möchten, würden wir uns freuen, Ihnen diese mitzuteilen. Sie können uns jederzeit entweder telefonisch unter 044 709 20 10 erreichen oder per e-mail: info@zinggsafaris.com.

Bis dahin verbleiben wir mit freundlichen Grüssen

Zingg Event Travel AG – Ihr Afrika Reisespezialist

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